Organisation

Das Essen ist angerichtet!

Jeden Donnerstag nehme ich das aktuelle Prospekt her und plane unser Menü für die kommende Woche. Die Woche geht bei mir von Samstag bis Freitag. Ich muss sagen, die aktuellen Angebote werden mehr und mehr zur Farce, da wir frisch kochen und der Großteil Fertigwaren und Fertigmischungen sind die wir einfach nicht nutzen.

Aber warum planen wir für eine ganze Woche? Ganz einfach:

1. Weniger Fahrten/Wege zum Supermarkt. Das heißt wir kaufen weniger, da wir nicht dieses und jenes sehen was wir noch unbedingt benötigen.

2. Wir gehen weniger aus, da wir das Essen schon zu hause haben. Wenn wir planen geht die Chance, dass wir uns eine Pizza bestellen gegen Null.

3. Wir essen gesünder. Ich kann kein Kantinenessen oder Fastfood mehr sehen. Zu hause schmeckt es doch am besten.

4. Wir haben bei der Wochenplanung die Wahl was wir essen möchten. Da wir alles zu hause haben, muss es Montags kein Fisch sein. Den können wir auch Dienstag essen. Ich mag die Flexibilität.

Beim Wocheneinkauf ist uns ein Pärchen aufgefallen, die keine Idee hatten was sie in den nächsten Tagen essen sollen, aber der Einkaufswagen war schon halb voll mit Lebensmitteln. Wenn ich ein Menü mache und nach meinem Einkaufszettel einkaufe zahle ich in der Regel für eine Woche Lebensmittel im Schnitt zwischen 35 und 45 Euro. Früher sind wir oft ohne Einkaufszettel los gezogen und haben zwischen 60 und 100 Euro an der Kasse bezahlt. Das sind übrigens nur Lebensmittel und die Getränke sind noch nicht enthalten.

Geld gespart durch Menüplanung:

ca. 60 Euro/Monat

Das kleine Schwarze – die bayerische Version

Wir leben im tiefsten Bayern. Die Menschen gehen hier in Tracht auf Hochzeiten, Geburtstagen und am Sonntag in die Kirche. Auch die kleinen Mädchen tragen ihre Dirndl in die Kirche und im Kindergarten. Ich schmelze dahin wenn ich eine Schar von Mädchen in Dirndl sehe. Gibt es etwas niedlicheres (außer Hundewelpen)?

Wir wollten unser Bärchen im Dirndl taufen lassen, allerdings kostete das gewünschte Dirndl 65 Euro und das war uns zu viel Geld für einen Tag. Ich habe die Kleinanzeigen und Baby- und Kinderbasare durchgestöbert, jedoch ohne Erfolg. Es scheint als würden die Leute diese nicht gerne weitergeben. Im Trachtengeschäft gibt es Mädchen-Dirndl ab ca. 60 Euro aufwärts. Nicht gerade kompatibel mit unserem Wunsch nach finanzieller Freiheit, stimmt’s?

Nachdem Bärchen jedoch nun langsamer wächst habe ich einen Glücksgriff gemacht auf einem Flohmarkt. Ein Dirndl für 20 Euro und heute, nach langem Suchen, in den Kleinanzeigen, ein weiteres Dirndl für 20 Euro. Das zweite Dirndl wird noch ein bisschen auf seinen Auftritt warten müssen, aber Dirndl Nummer eins sollte im Frühjahr zu ihrem Geburtstag passen. Noch dazu haben wir in der Familie ein Kommunionkind, und da wird das Dirndl reichlich Auslauf erhalten. Ich kann es kaum erwarten. Jetzt müssen nur noch Bärchens Haare wachsen, damit ich diese auch flechten kann.

Gespart gegenüber Neukauf:

40 Euro/Dirndl

LottesDirndl

Unser Kleiderarchiv

Von meiner Tante habe ich die geliebten, aber inzwischen zu kleinen Kleider meiner Cousine bekommen. Es sind wunderschöne Kleider, aber die Größen kann Bärchen voraussichtlich erst in bis zu acht Jahren tragen. Auch von Freunden und Verwandten haben wir Kleidung bekommen, die Bärchen erst in ein paar Jahren wohl anziehen kann. Ich habe Angst zu vergessen, dass wir die Sachen schon haben und dann doppelt kaufen. Also habe ich eine Ikea-Kiste für zukünftige Kleidung beiseite gestellt und eine Excel-Tabelle erstellt. Wenn wir uns also für die nächste Saison rüsten oder ein Fest ansteht kann ich nachschauen was wir schon haben und was ergänzt werden muss.

 

Kleiderarchiv1 Kleiderarchiv2