Haushalt

Marke vs. No-Name – Rezension Salzmühle

Hier ist die versprochene Rezension der kostengünstigeren Salzmühle. Ich habe sie jetzt einige Wochen benutzt und bin soweit begeistert. Sie liegt nicht anders in der Hand als das Markenprodukt und ich sehe wie das Salz gleichmäßig herunter rieselt.

Das Design ist klassisch und meiner Meinung nach zeitlos. Jedenfalls werde ich mich erst einmal nicht an der Mühle satt sehen. Auf dem Edelstahlteil der Mühle sehe ich auch keine Fingerabdrücke. Der Glasbehälter lässt sich problemlos in der Spülmaschine säubern. Die Salzmühle schaut verglichen mit der teureren Silit-Mühle sogar hochwertiger aus. Der Deckel ist auch leicht zu entfernen und ist vom Gewicht her schwer, das heißt, er fällt nicht versehentlich herunter und schützt das Mahlwerk.

SalzSoweit kann ich eine Kaufempfehlung geben. Sollte mein Langzeittest meine Meinung revidieren, werde ich natürlich darüber schreiben.

Die Telefonleitung ist gekappt

Der Wechsel ist erfolgt. Das heißt der neue Vertrag ist unterschrieben – von der Telekom zu M-Net ab Mai. Wir haben über Check24 den Vertrag abgeschlossen und somit noch einmal 40 Euro für den Anbieterwechsel bekommen. Als Willkommensgeschenk bekommen wir von M-Net noch einmal 50 Euro. Der Effektivpreis über zwei Jahre liegt so bei 19,06 Euro. Eventuell ein bißchen niedriger, da die 9,99 Euro Versandkosten für den Router mit einbezogen wurden, den wir jedoch nicht benötigen.

Ich habe natürlich auch direkt die Homepage von M-Net gelesen. M-Net bietet zwar zahlreiche Prämien für Empfehlungen an, jedoch nicht für den reinen Internetservice.

Im Schnitt haben wir bei der Telekom für Internet (16.000 kBit/s) und Festnetz 50 Euro gezahlt. Bei M-Net haben wir jetzt nur noch Internet (18.000 kBit/s), da wir das Festnetz nicht häufig genug genutzt haben unserer Meinung nach.

Mein Mann hat mir auch gerade erzählt das wir bei der Telekom in Durchschnitt nur 6.000 kBit/s hatten. Ich hoffe die Leistung wird sich bei M-Net steigern. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

BlogMNETÜbrigens habe ich in meinem Kalender schon eine Notiz in den Juli geschrieben. Dann verschicke ich gleich die Kündigung, damit ich die Ablauffrist auf keinen Fall verpasse und in 24 Monaten nach einem besseren Angebot Ausschau halten kann.

Ersparnis über 24 Monate:

742,56 Euro

742,56 Euro über 24 Monate gespart! Nicht schlecht, oder? Das muss man ja auch erst mal verdienen. Naja, eigentlich fast das doppelte, da wir die Rechnung ja von unserem Nettogehalt bezahlen.

Heute beim Einkaufen

Heute beim Einkaufen bin ich mit Töchterchen durch die Reihen gebraust. Wir kamen mit einem klaren Ziel: Matschhosen und Jacken waren im Angebot. Ich wollte ihre Größe plus die nächste, da diese Angebote meistens bis 10 Uhr weg sind und ich weiß, dass ich das nicht schaffe wenn wieder arbeiten gehe. Wir waren um 8:30 Uhr vor Ort und die Auswahl war schon gering. Jedenfalls haben wir bekommen was wir benötigen und haben uns auf dem Weg zur Kasse noch ein bisschen umgeschaut.

Ostern ist fast hier und die Dekorationen waren ein Verkaufsschlager. Die Versuchung war groß. Aber ich habe es nicht angefasst! Natürlich haben wir für Ostern dekoriert. Ein Keramikosterhase, den ich als Kind bekommen habe und ein Holzosterhase vor der Tür. An der Tür haben wir auch noch einen Hasen hängen, und den haben wir bestimmt auch schon 10 Jahre und die Ostereier am Strauch sind auch schon ein paar Jahre alt.

Vor einiger Zeit haben wir ein Video gesehen und der Herr sagte, dass arme Leute Sachen kaufen und reiche Leute in sich investieren. Ich will reich sein! Das ist sozusagen mein neues Mantra, wenn ich durch Geschäfte und Supermärkte gehe. Und es klappt!

Übrigens habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen in mich zu investieren und drei Weiterbildungen zu absolvieren. Einen Kurs habe ich schon gemacht.

Rich

Foto via Pinterest

Marke vs. No-Name – Edition Salzmühle

Als wir geheiratet haben, haben wir je eine Salz- und Pfeffermühle bekommen. Eine war von WMF und die andere von Silit. Sie haben viele Jahre gehalten. Vor drei Jahren haben wir jedoch den Deckel der WMF verloren, als diese auf der noch heißen Kochplatte dahin geschmolzen ist. Die eigentliche Mühle hat letztes Jahr den Geist aufgegeben. Ich habe beim Kochen dann einfach mit dem Löffel Salz aus der Packung genommen, aber ich hatte das Gefühl das ich so zu viel Salz benutze was ja nicht unbedingt gesund ist.

Ich habe dann nach Ersatz gesucht, aber das Geld war mir dann doch zu schade. Eine neue Mühle von WMF hat im Geschäft ganze 42,95 Euro gekostet. Da schluckt man ja erst mal. Aldi hatte zwar eine im Angebot, aber diese war batteriebetrieben. Während ich koche möchte ich die Batterien dann auch nicht wechseln müssen. Am Wochenende habe ich nun eine von Lifestyle by Justinus für 7,95 Euro gefunden. Es hat zwar einige Monate gebraucht, aber bei dem Preis habe ich keine Gewissensbisse.

Rezension werde ich nach mehrmaligem Gebrauch hinzufügen. Salz

Gespart gegenüber Markenprodukt:

35 Euro

Jede zehnte Rechnung ist fehlerhaft

Ich habe vor einigen Tagen gelesen, dass jede zehnte Rechnung fehlerhaft ist. Heute hatte ich eine in der Post. Wir haben letztes Wochenende bei Avis ein Auto gemietet um meinen Vater im Krankenhaus besuchen zu können. Mein Mann ist Sonntag morgen um 5:30 Uhr aufgestanden, war um 6:45 Uhr beim Tanken und hat das Auto um 7:10 Uhr abgegeben (er hat es um 7:16 Uhr am Vortag ausgeliehen). Auf der Rechnung stand nun er hat es um 8 Uhr abgegeben und somit müssen wir einen zweiten Tag und damit noch einmal 80 Euro zahlen. Ich habe, dass sofort beim Kundenservice via Email schriftlich reklamiert. Mein Mann hat extra noch ein Foto der Uhr gemacht, leider ist es verschwommen.

Es sind aber auch die größeren Rechnungen. Anfang Januar haben wir eine Betriebskostenrechnung für sechs Monate die wir in der vorherigen Wohnung in 2013 lebten bekommen. 712 Euro! Für sechs Monate (wir haben schon 900 Euro an Nebenkosten mit der Miete bezahlt in diesem Zeitraum)! Für die sieben Monate in 2012 mussten wir letztes Jahr 70 Euro nach zahlen. Warum ist die Betriebskostennachzahlung also um 1000 % höher? Wir können es uns nicht erklären, da wir die Rechnung nie erhalten haben. Wir haben nur eine Mahnung bekommen und dann schriftlich Einspruch eingelegt. Uns wurde versprochen es noch einmal zu prüfen und uns die Rechnung zu kommen zu lassen. Wir warten seit sechs Wochen. Ich habe mehrmals angerufen, und wurde vertröstet wegen Grippeerkrankung und Geschäftsreise. Ich habe einige Nachbarn befragt, und wir sind keine Ausnahme. Aber wie viele Leute überprüfen die Rechnungen und Abrechnungen? Wie viel Geld entgeht uns so jeden Monat und jedes Jahr?

 

Tip: Bei fehlerhaften Rechnungen immer sofort und schriftlich Einspruch einlegen! Bei größeren Rechnungen bevorzugen wir Brief als Einschreiben mit Rückschein und bei kleineren Rechnungen wie das Leihauto via Email. Bei Kommunikation mit Ämtern z. B. Kitaplatzvergabe oder Steuererklärung nehmen wir die etwas günstigere Variante Einwurfeinschreiben.

Unser Sofa Teil II

Vor zehn Monaten haben wir uns endlich ein neues Sofa gekauft. Das alte war vererbt von meinem Vater (er wollte es einfach los werden) und wir waren dankbar nicht auf dem Boden sitzen zu müssen. Das Stück war eine Antiquität im grün-goldenen Barock mit dunklen Holzverzierungen.

Als unsere Steuerrückzahlung kam, waren wir jedenfalls sehr erfreut das Sofa noch vor Töchterchens Geburt los zu werden. Es war nicht mehr sicher. Die Verzierungen waren abgebrochen und der eine oder andere Nagel war sichtbar. Wir haben uns ein neutrales Sofa rausgesucht und haben kostenlose Altmöbelmitnahme und Lieferung heraus gehandelt. Wir haben bar bezahlt und wollten ein Sofa, an das wir lange Freude haben und nicht in zwei Jahren „out“ ist. Wir waren in fünf Möbelhäuser bis wir ein Sofa bei XXXLutz gefunden haben, dass uns gefällt und in unsere kleine Wohnung passt. Es war nicht einfach!

Nach einigen Wochen ist uns aufgefallen, dass die zwei linken Rückenlehnen nicht mehr auf derselben Höhe ist wie die rechte Rückenseite. Wir haben es reklamiert und die Polsterfirma kam. Der Herr hat uns etwas von unterschiedlicher Anzahl an Rastungen erzählt und ist gegangen. Wir waren sehr verärgert, da wir dachten wir haben eine gute Investition gemacht und waren nicht gerade in einem Billigladen. Mit einem neugeborenen Baby hatte ich mehr zu tun und habe mich trotzdem weiter geärgert, da ich mir sicher war, dass es so nicht im Laden gestanden war.

Vor einigen Wochen ist dann meinem Mann der Kragen geplatzt, da die Rückenlehnen gar nicht mehr vernünftig halten. Diesmal kam ein älterer und sehr kompetenter Herr. Er hat das Sofa auseinandergenommen und das ganze „Holz“ (Spanholz) war an der Rückenlehne gebrochen. Es handelt sich um einen Produktionsfehler. Wir waren sauer. Hätte Mitarbeiter Nummer 1 letzten Sommer das Sofa auseinander genommen, wäre das Problem schon behoben worden.

Ein paar Tage später hat sich der Kundenservice bei uns gemeldet. Die gute Nachricht, es ist ein Produktionsfehler und wir müssen nicht für den Besuch vom Polsterservice zahlen. Die schlechte Nachricht: Das Modell wird nicht mehr hergestellt und wir sollen uns ein neues aussuchen. Uns graut es noch einmal ein Sofa heraus zu suchen. Das wird uns den ganzen Samstag kosten, da wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen müssen. Sicher ist, dass wir nicht drauf zahlen.

SofaDie Antiquität

Foto von Auf Heller und Pfennig

Backe, backe Kuchen

Wir laden immer mal wieder gerne Freunde, Nachbarn und Kollegen zum Kaffee ein. Auch unsere Familie kommt ab und zu vorbei, obwohl diese mehrere Stunden von uns weg wohnen. Wir freuen uns jedes mal über den Besuch. Nachdem wir beschlossen haben, dass wir bis Mai 2017 schuldenfrei sein wollen, achte ich natürlich mehr auf die Preise.

Im Bäckerladen um die Ecke kostet ein (natürlich sehr gut aussehendes) Stück Kuchen 2,50 Euro aufwärts. Das ist die absolute Wahrheit! Wenn ich mit meiner Familie, die im ländlichen Raum lebt, Preise vergleiche ist das natürlich gleich ein Argument, dass wir sofort näher zu ihnen ziehen müssen. Bäckerwaren sind hier um einiges teurer und ich muss schon schlucken. In der Regel brauch ich pro Besuch 4 bis 6 Stück Kuchen, das heißt wir zahlen hier zwischen 10 und 15 Euro (das sind 30 Mark!). Ich habe mich noch in der Bäckerei um entschieden und backe selbst wenn wir Besuch kommen. Und ja, ich bin eine gute Bäckerin.

Mein Go-To-Rezept (von Kollegen, Freunden, und den Leuten auf dem Kirchenbasar empfohlen) ist Marmorkuchen. Einen Marmorkuchen kann ich für ca. 3 Euro backen und habe dann ca. 10 bis 12 Stück Kuchen. Da mein Mann und ich auch ab und zu einfach mal ein Stück Kuchen möchten, backe ich einen Kuchen und friere immer zwei Stück zusammen ein. Der Marmorkuchen schmeckt sehr gut aufgetaut, und das geht auch ziemlich schnell. Auch spart es den Weg zum Bäcker und das Verlangen ist gestillt.

Gespart pro Stück:

2,20 Euro

Kuchen

Foto von Auf Heller und Pfennig

Das Essen ist angerichtet!

Jeden Donnerstag nehme ich das aktuelle Prospekt her und plane unser Menü für die kommende Woche. Die Woche geht bei mir von Samstag bis Freitag. Ich muss sagen, die aktuellen Angebote werden mehr und mehr zur Farce, da wir frisch kochen und der Großteil Fertigwaren und Fertigmischungen sind die wir einfach nicht nutzen.

Aber warum planen wir für eine ganze Woche? Ganz einfach:

1. Weniger Fahrten/Wege zum Supermarkt. Das heißt wir kaufen weniger, da wir nicht dieses und jenes sehen was wir noch unbedingt benötigen.

2. Wir gehen weniger aus, da wir das Essen schon zu hause haben. Wenn wir planen geht die Chance, dass wir uns eine Pizza bestellen gegen Null.

3. Wir essen gesünder. Ich kann kein Kantinenessen oder Fastfood mehr sehen. Zu hause schmeckt es doch am besten.

4. Wir haben bei der Wochenplanung die Wahl was wir essen möchten. Da wir alles zu hause haben, muss es Montags kein Fisch sein. Den können wir auch Dienstag essen. Ich mag die Flexibilität.

Beim Wocheneinkauf ist uns ein Pärchen aufgefallen, die keine Idee hatten was sie in den nächsten Tagen essen sollen, aber der Einkaufswagen war schon halb voll mit Lebensmitteln. Wenn ich ein Menü mache und nach meinem Einkaufszettel einkaufe zahle ich in der Regel für eine Woche Lebensmittel im Schnitt zwischen 35 und 45 Euro. Früher sind wir oft ohne Einkaufszettel los gezogen und haben zwischen 60 und 100 Euro an der Kasse bezahlt. Das sind übrigens nur Lebensmittel und die Getränke sind noch nicht enthalten.

Geld gespart durch Menüplanung:

ca. 60 Euro/Monat

Kein Anschluß unter dieser Nummer

Nachdem wir schon unseren überteuerten Telekomanschluß (Internet und Festnetz) für Mai gekündigt haben, um uns einen günstigeren Tarif zu suchen und von Neukundenangeboten zu profitieren, haben wir jetzt beschlossen unseren Festnetzanschluss endgültig aufzugeben. Zu mindestens bis wir aus den Schulden sind. Wir telefonieren nur sehr wenig über das Festnetz und zahlen dafür 25 bis 35 Euro pro Monat. Die Telekom hat uns natürlich sofort angerufen und wollte uns ein Angebot machen, aber sie konnten es uns weder schriftlich geben noch konnten sie den lokalen Anbieter hier überbieten.

Ich muss sagen es war nicht einfach. Mein ganzes Leben lang hatten wir immer einen Festnetzanschluss, aber wir werden es die nächsten Jahre ohne auch schaffen. Wir können einiges sparen und unsere monatlichen Ausgaben weiter senken um unserem Ziel Schuldenfreiheit und von einem Gehalt leben zu können näher zu kommen.

Also ab Mai werden wir nur noch unsere Handys und Internet haben und um Freunde und Familie im Ausland zu erreichen gibt es ja immer noch Skype.

Sparpotenzial pro Jahr:

360 Euro

Korrektur

Ich habe gesagt, dass für dieses Jahr keine größeren Ausgaben geplant sind. Das hat sich gestern leider geändert. Unser Auto ist kaputt. Ja, mal wieder. Nachdem wir im Herbst schon unseren Notgroschen hineingesteckt haben, wird es diesmal verkauft. Ich werde es wahrscheinlich über Ebay verkaufen. Da sollte ich noch etwas für die Teile bekommen. Uns wurde beim Abschleppen vorgeschlagen, dass Auto gleich mitzunehmen. Die Firma würde es auch abmelden, aber das kostet uns 180 Euro, von daher ist das keine Option.

Glücklicherweise, nimmt mein Mann die öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit und alles notwendige wie Supermärkte und Ärzte können per Fuß erreicht werden. Natürlich wäre manches einfacher mit einem Auto, aber wir werden es überstehen. Wir haben also bis zum Frühjahr Zeit ein neues Auto zu finden.

Eines steht jedoch fest: Wir werden keinen Kredit aufnehmen und das Auto wird bar bezahlt. Mehr als maximal 2.000 Euro planen wir nicht auszugeben bis wir schuldenfrei sind.

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