Outsourcing

Rezension – Rewe Lieferservice

Nachdem ich demnächst ja wieder arbeiten werde, möchte ich soviel wie möglich „outsourcen“ ohne jedoch weitere Kosten zu verursachen. Ich habe jetzt drei Wochen den Rewe Lieferservice benutzt. Davor war ich mit Töchterchen beim Einkaufen und haben den Wocheneinkauf im Kinderwagen mal mehr und mal weniger geschickt untergebracht. Ich will die Zeit die ich dann zuhause verbringe intensiver mit Töchterchen nutzen und habe mich daher für den Rewe Lieferservice entschieden.

Als erstes möchte ich sagen, dass wir ein wöchentliches Menü haben und in der Regel einmal in der Woche einkaufen gehen um Lustkäufe zu vermeiden. Wir merken auch, dass wenn wir unser Menü aufschreiben weniger ungesunde Sachen auf dem Weg nach Hause mitnehmen. Bisher habe ich dreimal bestellt und die Bestellungen waren für Neukunden kostenlos. Das letzte Mal habe ich über 100 Euro ausgegeben und so wurden auch keine Lieferkosten berechnet.

Pluspunkte:

– Ich lasse Freitags zwischen 8 und 10 Uhr liefern. Bis jetzt wurde das Zeitfenster immer eingehalten, und das bedeutet ich muss nicht lange warten und wir können uns außer Haus danach aufhalten.

– Kein Schleppen! Die Lebensmittel und Getränkekisten werden bis zur Haustür gebracht.

– Leere Kästen werden mitgenommen und das Pfand wird sofort auf die Rechnung angerechnet.

Minuspunkte:

– Die Onlineplattform ist nicht aktuell. Sachen die ich bestellt habe sind manchmal nicht vorrätig gewesen und ich habe Ersatz erhalten. Der war manchmal teurer oder ich war kein Fan. Statt Erdbeerjoghurt gab es z. B. Waldfrucht. Den hat dann mein Mann gegessen. Ebenfalls wurde Rindergulasch durch Schweinegulasch ausgetauscht.

– Manche Sachen werden gar nicht geliefert. Ich bin bei den letzten Löffeln Hipp Milchpulver angelangt und laut Email, die ich heute morgen erhalten habe ist es nicht lieferbar. Also muss ich gleich nach der Lieferung selbst noch einmal los.

– Manchmal passen die Einpacker nicht auf. Meine Paprika letzte Woche waren verschimmelt. Daraufhin bekam ich eine nette E-mail und einen drei Euro Gutschein. Es war nett, aber wie gesagt ich musste mich selbst noch mal ins Getümmel stürzen, da ich ohne die Paprika nicht kochen konnte.

Fazit: Ich werde erst mal den Lieferservice weiter nutzen. Unschlagbar ist für uns, dass wir keine Getränkekästen mehr schleppen müssen, da wir momentan autolos sind. Ich bin froh keine Wocheneinkäufe mehr mit dem Kinderwagen stemmen zu müssen. Auch wenn ich ab und zu noch mal los muss, geht es einfacher und schneller wenn ich nur noch ein oder zwei Produkte brauche.

Outsourcing

Nachdem mein Mann im neuen Job mehr und länger arbeitet, ist uns jede Minute die wir als Familie verbringen können noch wertvoller geworden. In den kommenden Monaten werde ich auch in meinen Beruf zurück kehren. Daher schauen wir nicht nur an welchen Stellen wir Geld sparen können, sondern auch Zeit. Zeit ist ja auch Geld.

Momentan bekommen wir einmal im Monat schon Windeln und Hundefutter zugestellt. Wir sparen nicht nur 20 %, sondern müssen die großen Pakete auch nicht schleppen. Das ist besonders jetzt praktisch, da wir kein Auto mehr haben.

Es wäre schön eine Putzfrau zu haben, aber das ist einfach nicht möglich. Viele meiner Kollegen haben Putzfrauen, aber wir möchten lieber uns auf die Schuldentilgung konzentrieren und nicht mehr Rechnungen schaffen.

Wir haben uns überlegt unseren Wocheneinkauf liefern zu lassen. Ich erstelle jede Woche einen Menüplan und gehe dann mit Töchterchen einkaufen. Manchmal ist der Kinderwagen so gut wie überladen, aber wir bekommen es hin. Wir gehen in der Regel dann nur noch zum Bäcker oder holen einen frischen Salat, da sich Obst und Gemüse die Woche über halten. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir immer wissen was wir zu hause haben und Tage können auch ausgetauscht werden, falls wir lieber Fisch statt Fleisch möchten. Wenn wir voraus planen, essen wir weniger auswärts. Auch das spart Geld.

Wir haben uns ein bisschen umgeschaut und werden in den nächsten Wochen den einen oder anderen Service ausprobieren. Mein Mann benötigt am Wochenende eine ganze Stunde um die leeren Kästen zum Getränkemarkt zu bringen (momentan zu Fuß der Bär!) und Getränke zu holen. Es wäre schön wenn die Getränke gleich mitgeliefert werden.

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